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Methode

Die akustische Beurteilung der virtuellen Komponente erfolgt durch eine modale Frequenzantwortanalyse mit Hilfe der Finite-Element-Methode. Die Nutzung des Frequenzbereichs hat den Vorteil, dass auf ungewünschte transiente Einschwingvorgänge keine Rücksicht genommen werden muss. Zusätzlich erlaubt der modale Ansatz sehr effizienten Berechnungen.

Für die Generierung der Lastdatentabellen im Frequenzbereich kann der Ingenieur die Preprocessing-Fähigkeiten von MNOISE nutzen. Insbesondere die Schnittstelle zum MSC Adams (Adams request file format) vereinfacht die Datenübertragung  komplexer Belastungszeitreihen zum FE-Solver. Unterstützte Softwareprodukte für das Pre- und Postprocessing:

  • MSC Nastran
  • ABAQUS 

Darüber hinaus erlaubt eine ASCII-Schnittstelle die Generierung von Lastdaten aus beliebigen Datenquellen.
Nach Abschluss der FE-Simulationen kann MNOISE zur Auswertung akustischer Messgrößen im Nahfeld des zu analysierten Bauteils herangezogen werden. Zu diesem Zweck können spezifische Punkte an der Oberfläche und Oberflächenbereiche definiert werden. Im Speziellen können folgende Größen ausgewertet werden:

  • Mittleres Quadrat der Oberflächennormalgeschwindigkeiten (Mobilität genannt) über der Frequenz für jede Oberfläche
  • Mittlerer Lärmpegel (Nahfeldschalldruckpegel in dB oder dB(A)) über der Frequenz für jede Oberfläche
  • Schallleistung (in dB oder dB(A)) über der Frequenz für jede Oberfläche
  • Schallleistungs - oder Lärmpegelverteilung von Frequenzbändern
  • Campbell-Diagramme der Schallleistung oder des Lärmpegels für jede Oberfläche
  • Campbell-Diagramme für einzelne Punkte (Körperschallauswertung)